ICH BIN IN WIEN GEBOREN ...

und aufgewachsen. Und das merkt man. An der Färbung meiner Sprache, an meiner manchmal bisserl ruppigen Liebenswürdigkeit, an meinem etwas speziellen, schwarzen Humor. Ich fühle mich in einem Kaffeehaus wie zuhause und empfinde sowohl den Wiener Schmäh als auch den Grant als Kulturgut.

Meine Eltern verdienten ihr Geld mit Musik und Film beim Österreichischen Fernsehen und so bin ich auch aufgewachsen: Hauptsächlich vor einem Bildschirm oder einem Lautsprecher. Ich war das eigenartige Kind, das Lieder von der Rocky Horror Picture Show sang und Witze von den Marx Brothers erzählte, die die Gleichaltrigen nicht verstanden. Louis de Funés und Monty Python begleiteten mich ebenso durch meine Kindheit wie Cary Grant und Margaret Rutherford. Es war für meine Umgebung also keine Überraschung, dass ich nach der Matura gleich auf der Schauspielschule landete und schon vor meinem Abschluss Engagements im Theater hatte.

 

Geschrieben habe ich damals schon,

neben der Schauspielerei, mit der ich mein Geld verdiente. Kurzgeschichten zum Amusement meiner Lieben, Monologe oder auch kurze Theaterstücke. Als ich das erste Mal Mutter wurde, merkte ich, wie aufreibend späte Theatervorstellungen in Kombination mit dem Rhythmus eines Kleinkindes waren. Also ließ ich die Schauspielerei erst einmal ruhen und verlagerte meinen Fokus aufs Schreiben. Dann bekam ich zwei weitere Kinder und mir fiel auf: Konzentriertes Schreiben in Kombination mit recht lebhaften Kindern konnte auch recht nervenzerreibend sein. Doch zu dem Zeitpunkt war ich schon so tief drinnen im Autorinnenleben, dass ich mir sagte: Wurscht, des wird jetzt durchzog‘n!

Und hier sind wir jetzt.

Ich schreibe, was ich auch gerne lese: Krimis, Thriller und Horror. Und ich schreibe über Dinge, die ich mag. Oft fließt Wien da mit ein, genauso wie Whisky, Musik und natürlich all die Filme, die ich im Laufe meines Lebens gesehen habe. Humor und Herz finden sich eh in all meinen Geschichten.

Soviel zu mir, das war das Wesentliche. Ich verbleibe mit Küss die Hand und G’schamster Diener und hoffe, ich kann euch gut unterhalten!